Dein Potsdam
Inselcafé auf der Freundschaftsinsel, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Blick auf die Freundschaftsinsel und den Tretbootverleih, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Brücke über die Alte Fahrt auf die Freundschaftsinsel, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Spielplatz auf der Freundschaftsinsel, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Freundschaftsinsel im Frühling, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Pony auf der Freundschaftsinsel, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Freundschaftsinsel im Frühling, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Kräutergarten auf der Freundschaftsinsel, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Ausstellungspavillon des Brandenburgischen Kunstvereins, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Freundschaftsinsel im Frühling, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Karl-Foerster-Hommage auf der Freundschaftsinsel, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Zwillingstorhäuser auf der Freundschaftsinsel, Foto: PMSG/ Melanie Gey
Blick über die Freundschaftsinsel im Frühling, Foto: PMSG/ Melanie Gey

Frühling in Potsdam – Ein Rundgang über die Freundschaftsinsel

Karl Foerster sagte zur Freundschaftsinsel: „Es wird durchgeblüht!“ – Das ganze Jahr über schöne Blüten und Pflanzen in all ihrer Pracht und Vergänglichkeit zu erleben, das ist der Charme den man beim Besuch der Freundschaftsinsel jederzeit erlebt. Wie toll ist DAS denn?! Je nach Saison gibt es über 200 verschiedene Staudenarten, z.B. Astern, Iris, Pfingstrosen und Taglilien – sie erstrahlen Beet weise in diversen Gelb-, Blau oder auch Rottönen.

Die „Grüne Oase“, nahe dem Potsdamer Hauptbahnhof und an einer der wichtigsten Verbindungen auf die „Insel Potsdam“ gelegen, bietet einen schönen Rückzugsort von der Hektik des Alltags unserer Landeshauptstadt.

Klassischerweise begeht man das Eiland auch dort vom Haupteingang über den ursprünglichen Schinkel-Brückenbau.

Ich beginne lieber nahe der Inselspitze, an dem Übergang von der Alten Fahrt auf die Freundschaftsinsel. Hier hat nämlich auch der Name der Freundschaftsinsel Ihren Ursprung: der Tabagist (Schankwirt) Gems von der Burgstraße hatte seinen Kleingarten auf der Insel und nannte dieses kleine Paradies – weil er auch gern mit seinen Gästen kleine Rosenfeste feierte – die „Insel der Freundschaft“. Damals war die Insel an dem Ende gelegen nur per Boot erreichbar. Herr Gems fuhr also seine Gäste immer mit einem kleinen Ruderboot auf die Insel, wo sie ihre Schankwaren im idyllischen Grün genießen konnten.

Das war so beliebt, dass er bald an der Stelle des heutigen Inselcafés ein Ausflugslokal eröffnete. Von dort aus übertrug sich dann der Name „Freundschaftsinsel“ schließlich auf das ganze Areal.

Wo waren wir? Ach ja, auf dem Weg über die Alte Fahrt.

Gleich zum Empfang hört man Kindergelächter und quakende Enten – neben dem großen Spielplatz kommen die Wasservögel oft zuhauf um gleich am Wasserrand gefüttert zu werden. Links abgebogen geht es vorbei am Tretbootverleih entlang der Alten Fahrt zur Inselspitze.

Forsythien und Ginster blühen Gelb und frisch Grün, hinter den Büschen lugt die Mauer des Freilichttheaters hervor. Was hier wohl zu den X. Jugendweltspielen performt wurde? Hier entscheiden heute zumindest die Bürger über die künftige Nutzung der coolen Location auf der kleinen Insel.

Von dem sonnigen Platz an der Gabelung zu Neuer und Alter Fahrt geht es weiter am scheinbar tanzenden Skulpturenpaar „Harmonie“, vorbei entlang der neuen Fahrt Richtung innerem Staudengarten.

Hinter dem Zaun liegen diverse Beete und Wege, gespickt mit weiteren Bronzeskulpturen die im Rahmen der „Plastik im Freien“-Ausstellung 1966 neu angeordnet und teilweise versteckt hinter den verschiedenen Pflanzen, oder auch gekonnt auf dem Rasen in Szene gesetzt, immer wieder perfekte Fotomotive abgeben.

Die riesig-elegant anmutende Karl-Foerster-Hommage blitzt während dem Zick-Zack-Kurs durch den Garten fast überall in silbern-geschwungenen Stehlen auf. Weiße Bänke an unterschiedlichen Orten bieten sonnig- bis schattige Rastplätze zum Seele Baumeln-Lassen.

Wenn das Inselcafé offen ist, lohnt es sich mit Blick auf die Pergola, umrankt von Clematis und Kletterrosen, entspannt zurückzulehnen und ein Eis zu genießen, während die Spatzen lauthals um eine milde Gabe „bitten“.

Am dahinter erkennbaren Ausstellungspavillon des Brandenburgischen Kunstvereins gibt es regelmäßig den Staudenbasar, Vernissagen oder auch Mini-Konzerte und Lesungen. Dort hört man gern von einer Duftwolke der Rosen oder des blühenden Lavendels umgeben zu.

Wir sind jetzt etwa auf der Mitte des Eilands, am Ende des inneren Gartens angekommen. Hinter den Klinkerverkleideten Zwillingstorhäusern erhebt sich die weite Rasenfläche bis hin zur Langen Brücke. Auf der Seite der Alten Fahrt, dort wo lange Zeit das Hans-Otto-Theater in seiner Blechbüchse untergebracht war, steht das neue alte Palazzo Barberini mit seinem Museum. Vor der beeindruckenden Kulisse des neuen Landtags und der Nikolaikirche scheint der „Jahrhundertschritt“ des Museums über den Flussarm vorbei an den frisch-grünen Weiden direkt zu uns zu schreiten.

Gehen wir dann den Hügel bergauf, leuchtet das immer schön bepflanzte Blumenband auf der linken Seite zur Neuen Fahrt hin wie ein Gruß zum Abschied. Man hört nun wieder mehr vom Stadtverkehr – der Alltag hat uns nach der kleinen Pause wieder.

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Mitarbeiterin Gruppen Service, PMSG Potsdam Marketing und Service GmbH
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